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28.03.2018 07:31 Alter: 26 days

Halbe Million Euro für Schülerprojekte

Für das landesweite Kooperationsprojekt „Jugend gestaltet nachhaltige Zukunft“ steht in den kommenden drei Jahren eine halbe Million Euro zur Verfügung. Schüler der neunten bis elften Klassen sollen in Projektwochen eigene Themen entwickeln und umsetzen.


Innenminister Hans-Joachim Grote (links) und Stefan Sievers, Geschäftsführer der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (Mitte), überreichten den Zuwendungsbescheid für ein Schülerprojekt an Günter Kalin, Geschäftsführer des Instituts für vernetztes Denken auf Schloss Bredeneek. Foto: Silke Rönnau

Bredeneek. Einen entsprechenden Förderbescheid überreichte Innenminister Hans-Joachim Grote an Günter Kalin, Geschäftsführer des Instituts für vernetztes Denken, das das Projekt umsetzt und dafür zwei neue Mitarbeiter einstellt. Die Besonderheit: 16 der 22 Aktivregionen im Land beteiligen sich an dem Programm mit insgesamt 320000 Euro. Die Mittel stammen aus dem Landesprogramm Ländliche Räume. Weitere 130000 Euro kommen von der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH), 50000 Euro muss das Institut selbst beisteuern.

„Wir wollen Schülern die Struktur des vernetzten Denkens nahebringen“, erklärte Kalin. Aus jeder Aktivregion können drei Klassen teilnehmen, sodass es insgesamt 48 Projektwochen gebe.

Themen aus dem wahren Leben

„Es geht um Fragestellungen aus dem wahren Leben“, nannte Günter Möller, Regionalmanager der Aktivregion Schwentine-Holsteinische Schweiz, unter anderem die Themen Mobilität, nachhaltige Ressourcennutzung und Klimaschutz. Die Auswahl erfolge in enger Absprache mit den Aktivregionen, um sicherzugehen, dass die Schüler nicht für die Schublade arbeiteten, sondern auch Änderungen herbeiführen und konkrete Maßnahmen anschieben könnten.

Mit dem Projekt sollen Schüler für die Themen Regionalpolitik, Nachhaltigkeit und vernetztes Denken sensibilisiert werden, so Grote. Die entscheidenden Nachhaltigkeitszusammenhänge sollen sie selbst erarbeiten und entdecken und dabei auch das eigene Konsum- und Alltagsverhalten kritisch hinterfragen.

Spannende Impulse

Auch für EKSH-Geschäftsführer Stefan Sievers ist das Projekt von großer Bedeutung: „Die Ideen und Antworten der zukünftigen Erwachsenen können schon heute spannende Impulse für unser Zusammenleben liefern.“

Quelle: Kieler Nachrichten (Plön), den 28.03.18, von Silke Rönnau