< Holsteins Herz wird 15!
24.11.2017 08:46 Alter: 17 days

"Holsteins Herz pocht und macht die Regionen lebendig"

Seit 15 Jahren besteht der Verein Aktivregion Holsteins Herz. Aus diesem Anlass fand am Mittwoch im Bad Oldesloer KuB eine Jubiläumsfeier statt – mit Initiatoren, Unterstützern, Akteuren, die an Projekten beteiligt sind, und Gästen aus Politik.


"Die Kinder entwickeln sich bei uns toll", so Anne Singelmann, Lisa Berlinghof und Nina Reher von Erle. Foto: Bma

"Wir bekamen 17 307 Euro Fördermittel", sagte Bente Wohler vom Zeltplatz Wittenborn. Foto: Bma

Bad Oldesloe. „Holsteins Herz hat in 15 Jahren viel erreicht“, sagte der Vorsitzende der Aktivregion Holsteins Herz, Werner Schultz, zur Begrüßung. Welche Projekte seit 2002 mit Hilfe von EU-Mitteln gefördert wurden, davon konnten sich die Gäste bei einer Ausstellung anlässlich der Jubiläumsfeier überzeugen. Im Saal des Bildungszentrums präsentierten sich die Projekte, die zur Förderung ausgewählt wurden.

Sie reichten vom Nachbarschaftstreff SchanZe über den Abenteuerspielplatz Erle in Oldesloe bis zum Jugendzeltplatz in Wittenborn.

Statt lange Reden zu schwingen, hatte sich Werner Schultz vorgenommen, „Leben in die Bude zu bringen“. Er holte die Macher der vergangenen 15 Jahre auf die Bühne: Ulrich Pommerenke, Vorstandvorsitzender von 2002 bis 2013, sowie seinen Stellvertreter Hartwig Knoche, Hermann-Josef Thoben, ehemaliger Referatsleiter aus dem Ministerium, Rüdiger Steffen vom Landesamt für ländliche Räume sowie den ehemaligen Regionalleiter Theo Siepmann.

„Ich hätte nie gedacht, dass zwei Kreise so zusammenwachsen können“, sagte Ulrich Pommerenke rückblickend. Zum Gebiet der Aktivregion gehören Städte, Gemeinden und Ämter in Stormarn und Segeberg, deren Regionalentwicklung der 2002 gegründete Verein mit Hilfe von EU-Mitteln aktiv unterstützt und gestaltet. „Das Herz pocht nach wie vor und macht die Teilregionen lebendig. Das macht mich sehr froh“, sagte Pommerenke. Die Aktivregion solle sich mehr um die Dörfer kümmern, wünschte sich Thoben. „Und lassen Sie sich von niemandem einreden, es sei kein Geld da.“ Die Staatskassen seien gut gefüllt, betonte der ehemalige Referatsleiter.

Herausforderungen in der Zukunft seien die Veränderungen in der EU. „Insbesondere der Brexit wird uns noch intensiv beschäftigen. Durch den Wegfall Großbritanniens werden wir die Veränderungen in der EU zu spüren bekommen“, sagte die Regionalmanagerin Silke Beck.   Von Britta Matzen

Quelle: Lübecker Nachrichten, den 24.11.17