< Spatenstich für das Reinsbeker Dorfgemeinschaftshaus
13.09.2017 08:26 Alter: 37 days

Erster Spatenstich für Reinsbeker Dorftreff


So soll das neue Dorfhaus in Reinsbek aussehen. In der Gemeinde Pronstorf ist Reinsbek der größte Ortsteil und erhält im Sommer 2018 einen Ort der Begegnung. Zeichnung: Gebrüder Schmidt

Reinsbek (mq). Darauf haben die Reinsbeker lange gewartet: Der erste Spatenstich zeigte den aktuell 418 Einwohnern an, dass es nun losgeht mit dem Bau der Dorfkultur- und Freizeitstätte auf dem Bolzplatz. Die Einweihung des Dorftreffs im größten Ortsteil der Gemeinde Pronstorf soll im Sommer 2018 gefeiert werden. Pronstorfs Bürgermeisterin Bettina Albert, Architektin Jana Schmidt sowie die beiden Gemeindevertreter Jörg Grell und Bernd Boekhoff sorgten für den symbolischen Baustart. „Das war eine ganz lange Planung“, sagte Bettina Albert. Schon 2014 sei der Gedanke gereift, dass Reinsbek einen Ersatz für den in die Jahre gekommenen Unterstand und die Küchen- und WC-Container erhalten soll.

Nachdem eine Förderung durch das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) abgelehnt wurde, fand man mit Holsteins Herz einen neuen Partner. Durch das Konzept, in dem örtliche Vereine, Landfrauen, Deutsches Rotes Kreuz oder Volkshochschule eingebunden sind, wurden viele Nutzer ins Boot geholt. „Jetzt erhalten wir eine Förderung von 100.000 Euro, das ist die Höchstsumme“, freute sich Bettina Albert. Rund 450.000 Euro soll der Bau kosten.

280 Quadratmeter stehen künftig zur Verfügung. „Eine spannenden Aufgabe mit einer Mischung aus geschlossenem und offenem Bereich“, sagte die Bad Segeberger Architektin Jana Schmidt. Das neue Gebäude besteht aus dem inneren und beheizten Teil sowie einem unbeheizten Trakt mit zwei großen Schiebetüren, der bei Veranstaltungen wie dem Kinderfest genutzt werden kann. Der Zugang ist ebenso  wie der Sanitärbereich  und die Ausgabeküche barrierefrei. Vom Gemeinschaftsraum gelangt man in den überdachten Außenbereich und auch direkt ins Freie.

Karin Löhmann, Fachbereichsleiterin beim Kreis Segeberg, freute sich über den Baustart, nannte das Projekt vorbildhaft in Bezug auf den demografischen Wandel und lobte die Durchhaltwillen der Verantwortlichen. Man müsse auf dem Land Stätten der Begegnung ermöglichen, die alle Altersschichten nutzen können – alte  Menschen ebenso wie Eltern und Kindern.

Quelle: Basses Blatt, den 13.09.17