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25.04.2017 13:51 Alter: 94 days

Kinder bauen in Ferien Zeltplatz um

„Es ist toll, dass ich meinen Teil beitragen kann“, freute sich Pascal Lubrich. Der 14-jährige Gymnasiast aus Rickling schuftet freiwillig in seinen Ferien auf dem Jugendzeltplatz Wittenborn bei Bad Segeberg. Beim ersten Arbeitsworkshop „Work’n’Wibo“ gestalten die Jugendlichen den Zeltplatz.


Beim ersten Arbeitsworkshop Work'n'Wibo legten Jugendliche während der Osterferien im Jugendzeltplatz Wittenborn selbst Hand an, um ihn zu verschönern. Marlene Betzing (von links) aus Bad Bramstedt sowie Franca Busse und Louisa Rode (beide aus Winsen) kümmerten sich um die Dekoration der neuen Lounge. Quelle: Matthias Ralf

Wittenborn. 23 Teenager im Alter von 13 bis 17 Jahren bauen noch bis Sonntag zusammen mit zehn Betreuern eine Lounge für die Gäste auf dem Gelände am Mözener See. Möglich wurde das Projekt durch Sponsorengelder.

Jugendliche hatten die Ideen

„Die Teilnehmer haben kreative Ideen, wie das Projekt in die Tat umgesetzt werden kann“, erklärte Bente Wohler. Die Zeltplatzleiterin ist begeistert, wie sehr sich die Jugendlichen engagieren und eigene Ideen einbringen.

Entstanden war die Idee vor einem Jahr während der Sommerfreizeiten in Wittenborn. Die Zeltbewohner wurden gefragt, was sie sich auf dem Gelände wünschen würden. Heraus kristallisierte sich eine überdachte Lounge, in der sich die Kinder zurückziehen können.

Mit Spenden finanziert

Unter der Anleitung der Betreuer ging es ran an Säge, Schleifgerät, Hammer, Pinsel und Nähmaschine. Aus gespendeten Holzpaletten werden die Sitzgelegenheiten gebaut. Bezüge für die Sitzpolster entstehen aus alten Segeltüchern. Planung und Umsetzung wurden gemeinsam mit den „Teamern“ gestaltet.

Die Sponsoren Aktivregion Alsterland (1500 Euro) und Aktivregion Holsteins Herz (500 Euro) sorgten mit ihren Zuschüssen dafür, dass die Lounge gebaut werden kann. Weitere Firmen aus dem Umkreis haben mit kleineren Sachspenden dazu beigetragen, dass die Jugendlichen einen gemütlichen Platz zum Abhängen haben.

Quelle: Segeberber Zeitung, den 22.04.17